Aktuelle Informationen zum Praxisbetrieb im Zusammenhang mit dem "Corona-Virus" (Stand 31. März 2020)

Die Praxis bleibt offen.

Gemäss den aktuellen Informationen des Bundesamtes für Gesundheit (Stand 16. März 2020) sowie der Kantonalen Gesundheitsdirektion (Stand 18. März 2020) dürfen psychotherapeutische Praxen unter Einhaltung der Hygiene-Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit ihren Betrieb weiterführen. Ärztlich verordnete Behandlungen und Therapien gelten als dringend und nicht aufschiebbar.

Unsere Praxis bleibt deshalb auch während der Corona-Pandemie weiterhin für Sie offen. Selbstverständlich können Sie auch während dieser Zeit Termine absagen oder verschieben. Wir möchten Sie dabei bitten, die übliche Frist von mindestens 24 Stunden einzuhalten, um unsere Planung zu erleichtern und eine Verrechnung der reservierten Zeit zu vermeiden..

Bitte nehmen Sie Termine vor Ort pünktlich wahr, um Kontakte im Wartezimmer zu vermeiden. Wir holen Sie direkt bei der Eingangstüre des Gebäudes ab. Beachten Sie bitte auch die veränderten Fahrpläne von Bus und Bahn.

Besondere Massnahmen

Wir sind bestrebt, Termine so oft wie möglich telefonisch oder über Online-Kanäle durchzuführen. Die Durchführung von Sitzungen über Online-Kanäle setzt allerdings eine Schweigepflichtentbindung voraus, da der Datenschutz nicht zu 100% gewährleistet werden kann.

In Krisenfällen sollten Sitzungen weiterhin persönlich stattfinden. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie uns vorgängig.

Patienten mit Erkältungssymptomen (insbesondere Husten und Fieber) sollten, ausser im Notfall, die Sitzungen telefonisch oder über Online-Kanäle wahrnehmen.

Aktuell führen wir nebst Online-Beratungen auch Psychotherapien telefonisch oder über online-Kanäle durch.

Bei persönlich durchgeführten Sitzungen halten wir die Hygiene-Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit strikte ein. Insbesondere verzichten wir auf das Händeschütteln, halten mindestens zwei Meter Abstand ein und desinfizieren angefasste Gegenstände (Stuhl, Klinke usw.) nach jeder Sitzung.

Kindertherapien werden aus praktischen Gründen soweit wie möglich im Freien durchgeführt.

Empfehlungen

Wir empfehlen, in dieser ausserordentlichen Situation auch wieder an Massnahmen zu denken, die der Stärkung Ihres Immunsystems dienen. Dazu gehören beispielsweise genügend Bewegung, eine gesunde Ernährung, Lachen, aber auch Hilfsbereitschaft, zum Beispiel für Risiko-Patienten.

Sollten Sie zu Ängsten und Panik neigen, empfehlen wir Ihnen, zurzeit nicht allzu oft aktuelle Nachrichten rund um das Coronavirus zu verfolgen oder sich zumindest über beruhigende Informationsseiten zu informieren. Vor allem empfehlen wir aber, Aktivitäten zu bevorzugen, die dem persönlichen Wohlbefinden dienen. Denn Ängste und Panik haben zahlreiche Nebenwirkungen, u.a. können sie dazu beitragen, dass Krankheitsverläufe schlimmer werden. Sollten Sie aber unter sehr starken Ängsten leiden, können Sie auch einen Termin vereinbaren.

Auswirkungen der Schulschliessung

Wir sind über mögliche negative Folgen der Schulschliessungen besonders besorgt. Insbesondere bei vorbelasteten Familien könnten sich ungelöste Probleme durch die Situation zuspitzen.

Wir empfehlen insbesondere kreativ zu sein, um den Kindern genügend Bewegungsmöglichkeiten zu ermöglichen. Hilfreich sind also Alternativen zu Bildschirmmedien, um den Alltag zu bewältigen. Siehe dazu auch Ideen von der Unicef.

Sollte sich der familiäre Alltag besonders schwierig gestalten, empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig eine Beratung in Anspruch zu nehmen.